Titelgrafik: Westfälisches Zentrum Herten - Psychiatrie und Psychotherapie

Auf der 2004 neu gestalteten allgemeinpsychiatrischen Depressionsstation behandeln wir Menschen im Alter zwischen 18 und circa 60 Jahren mit depressiven Störungen unterschiedlicher Genese. Im Einzelnen sind es phasenhaft wiederkehrende Depressionen, depressive Episoden im Rahmen von belastenden Lebenssituationen, z.B. Trauerreaktionen, Konflikte in Partnerschaften und depressive Episoden in Verbindung mit anderen psychischen Störungen. Zur Krisenintervention werden auch Patienten mit depressiven Episoden im Rahmen einer Persönlichkeitsstörung aufgenommen. 


Wir erarbeiten für jeden Patienten einen individuellen Behandlungsplan. Das Ziel der Behandlung ist, die Patientinnen und Patienten zu befähigen, wieder in ihrem Alltag zurecht zu kommen. Nach Stabilisation in der akuten Krise und Behandlung der akuten depressiven Störung konzentriert sich die Therapie auf die (Wieder-)Erlangung und den Neuaufbau der durch die Depression verloren gegangenen alltagspraktischen Fähigkeiten und die Förderung der noch verbliebenen Ressourcen. Der stationäre Alltag dient dabei als Übungsfeld um Strategien zur Konfliktbewältigung, Selbstwertsteigerung und Abgrenzung zu erlernen und in der Anwendung zu festigen.


Wir informieren unsere Patienten ausführlich über ihre Erkrankung und fördern so die Akzeptanz „eine Krankheit zu haben". Zudem ermöglichen wir weiterführende Behandlungsangebote wie eine (teil-)stationäre Psychotherapie und beziehen Angehörige und andere Personen aus dem sozialen Umfeld der Patienten in die Behandlungsplanung mit ein.


Depressionsfragebogen (zum Download, PDF, 24 KB)

Sollten Sie drei oder mehr dieser Fragen mit „JA“ beantworten, leiden Sie möglicherweise an einer depressiven Störungen und sollten zumindest Ihren Hausarzt aufsuchen.